Am vergangenen Donnerstag, den 8. November, wurde
das Gesetz "Ley 4784/2012" von Federico Franco Gómez unterschrieben.
Somit übernimmt nun das Finanzministerium (Ministerio de Hacienda) den
Besitzt über das alte und trostlose Amphitheater "José Asunción Flores"
aus San Bernardino. Dieses Wochenende wird die offizielle Übergabe
stattfinden, und somit einen Lichtblick auf ein neues Aufblühen des
einst grandiosen Kulturgutes der Stadt, geben.
Nach nun über
einem Jahr verschiedenster Verwaltungs- und Projektformalitäten war es
nun endlich soweit! Ein Ausnahmegesetz wurde verabschiedet, wodurch der
Staat ein Objekt wieder in Besitz nimmt, welches ohnehin schon durch die
Auszahlung der Verschuldungen der Bankenkrise 1995 dem Land gehörte.
Bei
der erwähnten symbolischen Übergabe erhält die Stadt von San Bernardino
das Verwaltungsrecht von 20 Jahren, und man erwartet, dass das Theater
bereits diese Saison eine Neueröffnung feiern wird.
Geschrieben
von Carl P. Sommerlad - Vereidigter Übersetzer N° 1.078
Deutsch-Spanisch. Folgen Sie unter "Facebook" oder
www.sanber-nachrichten.blogspot.com , oder mail:
carlphilipsommerlad@gmail.com , privater Blog:
www.sprachen-fuessler.blogspot.com , – Tlf. 0982.87.85.64
"Willkommen beim Sprachen-fuessler" Auf diesem Blog sind Sie herzlich eingeladen jedes Thema über Paraguay einzusehen, oder aber auch Ihre eigenen Themen im Bezug auf Paraguay und/oder Sprachen zu veröffentlichen. Ich freue mich auf Ihren Besuch! Carlos
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Über mich
- Carl P. Sommerlad
- San Bernardino, Cordillera, Paraguay
- DE - Ich bin Übersetzer in modernen Sprachen (Deutsch, Englisch und Spanisch) ES - Soy traductor en idiomas modernos (alemán, inglés y español) UK - I am a translator in modern languages (english, german and spanish) TRADUCTOR PÚBLICO N° 1.078 - KONTAKT/CONTACTO: carlphilipsommerlad@gmail.com / csommerlad@hotmail.com
Donnerstag, 15. November 2012
Freitag, 2. November 2012
Eingriff in die Meinungsfreiheit durch die Presse?
Hallo liebe Leser,
heute ist mir ganz etwas merkwürdiges passiert. Mein etwas kritischer Kommentar zur Nachricht der ABC "Paraguay: una de las peores "marcas" del mundo" (Paraguay: eine der schlechtesten "Marken" der Welt"), wurde kurzerhand gelöscht, bzw. komplett zensiert.
Zur Vorgeschichte: ich hatte die Nachricht gestern Mittag gelesen, und wollte garnicht glauben was ich gelesen hatte. Ich begann also eine sehr intensive Nachforschung. Wer war "Futurebrands"? Was war eine "Landesmarke"? Wie wurden die Positionen erstellt? Was waren die Kriterien? Wie hatte, Paraguay vorher abgeschnitten?, und viele mehr Fragen sollten von mir beantwortet werden. Ich sah jeden Bericht seit 2007 ein, und suchte akribisch nach den Antworten, wo ich nach einigen Stunden intensiver Nachforschung shockiert feststellte, dass der Reporter kaum irgendeine Hntergrundinformation hinzugezogen haben kann! Ich begab mich kurzerhand zurück zum on-line Bericht der ABC (http://www.abc.com.py/nacionales/paraguay-una-de-las-peores-marcas-en-el-mundo-472031.html?fb_comment_id=fbc_293523050749341_1419241_293548624080117#f3abf7a84f7d7a) und erstellte langsam aber sicher einen relativ kritischen Kommentar, wo ich auf die veröffentlichten Zeilen des Reporters und die fehlende Recherche des Artikels, einging. Einige Leute hatten auch schon die Möglichkeit sich mit meinem Kommentar auseinanderzusetzten, und ich wartete nun auf eine Reaktion oder Kritik der Leser, des Reporters oder meiner eigenen Leser.
Heute früh entdeckte ich, dass entweder der Reporter, oder einer der Kollegen, bzw. Redakteur, meinen Kommentar komplett gelöscht hatte, und somit,- meiner Meinung nach-, ein Vergehen gegen die Meinungsfreiheit verübt hat, denn ich hatte ja meine Kritik mit meinen Argumenten untermauert, und in keinem Moment ausfallende oder beleidigende Worte benutzt (ausser vielleicht der Arbeitsehre dieses Reporters oder des Redakteurs gegenüber) Durch diese komplette Zensur habe ich die Schlussvolgerung gezogen, dass der Reporter tatsächlich Mist gebaut hat, und dass der Redakteur dieses durchgehen lassen wollte; ansonsten hätte man ja meine Argumente versucht zu widerlegen oder gar kritisch zu diskreditieren (was man aber womöglich garnicht benötigte, denn einem Einzelnen die Meinungsfreiheit zu rauben, erscheint in Paraguay einfacher als sich mit den Fakten auseinanderzusetzen!)
Der Bericht der ABC legt dar, dass bei dem "Marken-Index" AUCH die Kultur in Betracht gezogen wird, was in den schriftlichen Aussagen des Vorjahresreports 2011 ebend NICHT (für Englisch-Sprechende) bestätigt wird: "Bahrain, Paraguay, Qatar, Pakistan and El Salvador rank lowest in the dimension. It´s important to note that every one of these nations,- with the exception of Qatar-, is home to a registered UNESCO World Heritage site: one of many clear indications that the CBI only measures perception and is not a judgment on the merit of a particular country´s rich cultural assets." (Herkunftsnachweis: www.futurebrand.com/wp-content/uploads/2011/11/2011_2012_FB_CBI_ENG.pdf - Seite 50)
Weiterhin sagte ich aus, dass eine seriöse Analyse ALLER Länder der Welt auch ALLE Länder hätte immer dabeihaben sollen - worauf ich erwähnte, dass Paraguay in den Analysen von 2010 garnicht dabei war!
Ein weiterer Punkt der zu Denken hätte einladen sollen, war: seit 2007 gab es jährlich diese Berichte, und in KEINEM hat man auch nur ein einziges Mal einen Experten, Economisten, Tourismusangestellten oder SONSTWEN! aus Paraguay hinzugezogen. Die Firma hat auch keinen Sitz im Land! Man bezog sich also mit der Inbetrachtnahme von Paraguay auf die Aussagen von: 2007 (3 Argentinier, 5 Chilenen, 6 Brasilianer, 1 Peruaner und 1 Experte aus Bolivien); in 2008 (1 Argentinier, 4 Brasilianer, 3 Chilenen und ein 1 Peruaner); in 2009 (3 Peruaner, 1 Kolumbianer, 2 Brasilianer und 3 Chilenen); in 2010 (Es gab keine veröffentlichte Liste der Experten), und in 2011 (7 Argentinier, 7 Chilenene, 6 Kolumbianer, 5 Brasilianer und 4 Peruaner) - Das sieht doch ganz so aus, als wolle man,- uns in Paraguay zumindest-, für dumm verkaufen! ALLE unsere Nachbarn wurden hinzugezogen, aber kein einziger aus unserem Land? Somit war mir klar, dass hier einfach nur etwas Vetternwirtschaft vollzogen wurde. Die Xenophobie wird hiermit unterstützt und regelrecht von beinahe offiziellem Organ organisiert.
In Sachen "Tourismus" gab der Bericht an, dass Paraguay 2011 unter den am schlechtesten-abgeschnittenen Ländern lag (zusammen mit Pakistan, Lybien, Ghana und El Salvador), was AUCH nicht stimmen konnte, wenn man auch nur ein einziges Mal in die Einwanderungstendenzen,- bzw. Zahlen der Einwanderungsbehörde in Paraguay-, eingesehen hätte! Hier gab es einen 50% Anstieg von Einwanderern aus Nord- und Zentralamerika; eine Verringerung von 10% aus Südameika; einen 20%igen Anstieg aus Europa, und weitere 30% mehr aus Afrika (Herkunftsnachweis: www.futurebrand.com/wp-content/uploads/2011/11/2011_2012_FB_CBI_ENG.pdf - Seite 55)
Schliesslich hatte ich noch einige Punkte in Sachen ökonomischer Analyse, bzw. Vergleiche und Anwendung der dargelegten Resultate der Berichte aus den Jahren 2007 bis 2010, hervorgehoben (ebenfalls nicht sehr für die unabhängige Darstellung vor "Futurebrands" sprechend), gemacht.
Ich hatte mir am Ende sogar ein bisschen Vorwürfe gemacht, ob ich nicht vielleicht dem Reporter oder dem Reakteur ein wenig zu sehr auf die Schuhe getreten hatte, und musste noch mehrere Male meinen Kommentar lesen und mir vor Augen halten. Das Ergebnis: NEIN. Ich schrieb: "parece mentira que lo único que hacemos es leer un artículo de una revista on-line, con un redactor que parece haber dormido, mientras que un reportero echó un hueso a una multitud de lectores fácilmente impresionados" - es ist fast nicht zu glauben, dass das Einzige was wir machen, ist einen Online-Artikel lesen, mit einem Redakteur der zu schlafen schien, während ein Reporter der einfach zu beeindruckenden Menge an Lesern einen Knochen zuwirft. Ausserdem sagte ich: "Al reportero: es que Ud. ha estado traduciendo mal y copiado algo, echandolo como una notícia séria? No se ha pensado que tal vez debería haber investigado aunque sea un poquito? O será que no ha encontrado alguien capaz de leer ingles, y se ha fiado de un traductor cualquiera? En cualquiera de los casos, como en la escuela: Ud. no ha hecho sus deberes! (lo cual se puede apreciar en la próxima media docena de puntos!)" - An den Reporter: haben Sie falsch übersetzt und etwas [einfach] kopiert, und es als eine seriöse Nachricht präsentiert? Haben Sie nicht gemeint, dass man hätte auch nur ein Wenig nachforschen sollen? Oder wird es wohl sein, dass Sie keine geeignete Person zum Englisch-lesen gefunden haben?, und einem beliebigen Übersetzer vertraut haben? In jeglichem dieser Fälle, wie in der Schule: Sie haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht! (was man in dem nächsten halben Dutzend Punkten zu erkennen vermag!).
FAZIT: in Paraguay gibt es sogar noch im 21. Jahrhundert keine richtige Meinungs- noch Pressefreiheit; zumindest keine richtige Tolleranz, Arbeitsmoral oder Arbeitsehre, wie die sensations- und verkaufslustige Zeitschrift ABC wieder hier bewiesen hat. Was meinen Sie hierzu? Haben Sie eine ähnliche Erfahrung gemacht? Stimmen Sie zu oder dagegen? Bitte schreiben Sie doch einen Kommentar dazu - DER wird auch nicht einfach gelöscht, denn nur bösartige, fremdenfeindliche, ausfallende und beleidigende Kommentare werden hier gelöscht! Noch viele liebe Grüsse aus San Bernardino, Carlos :)
heute ist mir ganz etwas merkwürdiges passiert. Mein etwas kritischer Kommentar zur Nachricht der ABC "Paraguay: una de las peores "marcas" del mundo" (Paraguay: eine der schlechtesten "Marken" der Welt"), wurde kurzerhand gelöscht, bzw. komplett zensiert.
Zur Vorgeschichte: ich hatte die Nachricht gestern Mittag gelesen, und wollte garnicht glauben was ich gelesen hatte. Ich begann also eine sehr intensive Nachforschung. Wer war "Futurebrands"? Was war eine "Landesmarke"? Wie wurden die Positionen erstellt? Was waren die Kriterien? Wie hatte, Paraguay vorher abgeschnitten?, und viele mehr Fragen sollten von mir beantwortet werden. Ich sah jeden Bericht seit 2007 ein, und suchte akribisch nach den Antworten, wo ich nach einigen Stunden intensiver Nachforschung shockiert feststellte, dass der Reporter kaum irgendeine Hntergrundinformation hinzugezogen haben kann! Ich begab mich kurzerhand zurück zum on-line Bericht der ABC (http://www.abc.com.py/nacionales/paraguay-una-de-las-peores-marcas-en-el-mundo-472031.html?fb_comment_id=fbc_293523050749341_1419241_293548624080117#f3abf7a84f7d7a) und erstellte langsam aber sicher einen relativ kritischen Kommentar, wo ich auf die veröffentlichten Zeilen des Reporters und die fehlende Recherche des Artikels, einging. Einige Leute hatten auch schon die Möglichkeit sich mit meinem Kommentar auseinanderzusetzten, und ich wartete nun auf eine Reaktion oder Kritik der Leser, des Reporters oder meiner eigenen Leser.
Heute früh entdeckte ich, dass entweder der Reporter, oder einer der Kollegen, bzw. Redakteur, meinen Kommentar komplett gelöscht hatte, und somit,- meiner Meinung nach-, ein Vergehen gegen die Meinungsfreiheit verübt hat, denn ich hatte ja meine Kritik mit meinen Argumenten untermauert, und in keinem Moment ausfallende oder beleidigende Worte benutzt (ausser vielleicht der Arbeitsehre dieses Reporters oder des Redakteurs gegenüber) Durch diese komplette Zensur habe ich die Schlussvolgerung gezogen, dass der Reporter tatsächlich Mist gebaut hat, und dass der Redakteur dieses durchgehen lassen wollte; ansonsten hätte man ja meine Argumente versucht zu widerlegen oder gar kritisch zu diskreditieren (was man aber womöglich garnicht benötigte, denn einem Einzelnen die Meinungsfreiheit zu rauben, erscheint in Paraguay einfacher als sich mit den Fakten auseinanderzusetzen!)
Der Bericht der ABC legt dar, dass bei dem "Marken-Index" AUCH die Kultur in Betracht gezogen wird, was in den schriftlichen Aussagen des Vorjahresreports 2011 ebend NICHT (für Englisch-Sprechende) bestätigt wird: "Bahrain, Paraguay, Qatar, Pakistan and El Salvador rank lowest in the dimension. It´s important to note that every one of these nations,- with the exception of Qatar-, is home to a registered UNESCO World Heritage site: one of many clear indications that the CBI only measures perception and is not a judgment on the merit of a particular country´s rich cultural assets." (Herkunftsnachweis: www.futurebrand.com/wp-content/uploads/2011/11/2011_2012_FB_CBI_ENG.pdf - Seite 50)
Weiterhin sagte ich aus, dass eine seriöse Analyse ALLER Länder der Welt auch ALLE Länder hätte immer dabeihaben sollen - worauf ich erwähnte, dass Paraguay in den Analysen von 2010 garnicht dabei war!
Ein weiterer Punkt der zu Denken hätte einladen sollen, war: seit 2007 gab es jährlich diese Berichte, und in KEINEM hat man auch nur ein einziges Mal einen Experten, Economisten, Tourismusangestellten oder SONSTWEN! aus Paraguay hinzugezogen. Die Firma hat auch keinen Sitz im Land! Man bezog sich also mit der Inbetrachtnahme von Paraguay auf die Aussagen von: 2007 (3 Argentinier, 5 Chilenen, 6 Brasilianer, 1 Peruaner und 1 Experte aus Bolivien); in 2008 (1 Argentinier, 4 Brasilianer, 3 Chilenen und ein 1 Peruaner); in 2009 (3 Peruaner, 1 Kolumbianer, 2 Brasilianer und 3 Chilenen); in 2010 (Es gab keine veröffentlichte Liste der Experten), und in 2011 (7 Argentinier, 7 Chilenene, 6 Kolumbianer, 5 Brasilianer und 4 Peruaner) - Das sieht doch ganz so aus, als wolle man,- uns in Paraguay zumindest-, für dumm verkaufen! ALLE unsere Nachbarn wurden hinzugezogen, aber kein einziger aus unserem Land? Somit war mir klar, dass hier einfach nur etwas Vetternwirtschaft vollzogen wurde. Die Xenophobie wird hiermit unterstützt und regelrecht von beinahe offiziellem Organ organisiert.
In Sachen "Tourismus" gab der Bericht an, dass Paraguay 2011 unter den am schlechtesten-abgeschnittenen Ländern lag (zusammen mit Pakistan, Lybien, Ghana und El Salvador), was AUCH nicht stimmen konnte, wenn man auch nur ein einziges Mal in die Einwanderungstendenzen,- bzw. Zahlen der Einwanderungsbehörde in Paraguay-, eingesehen hätte! Hier gab es einen 50% Anstieg von Einwanderern aus Nord- und Zentralamerika; eine Verringerung von 10% aus Südameika; einen 20%igen Anstieg aus Europa, und weitere 30% mehr aus Afrika (Herkunftsnachweis: www.futurebrand.com/wp-content/uploads/2011/11/2011_2012_FB_CBI_ENG.pdf - Seite 55)
Schliesslich hatte ich noch einige Punkte in Sachen ökonomischer Analyse, bzw. Vergleiche und Anwendung der dargelegten Resultate der Berichte aus den Jahren 2007 bis 2010, hervorgehoben (ebenfalls nicht sehr für die unabhängige Darstellung vor "Futurebrands" sprechend), gemacht.
Ich hatte mir am Ende sogar ein bisschen Vorwürfe gemacht, ob ich nicht vielleicht dem Reporter oder dem Reakteur ein wenig zu sehr auf die Schuhe getreten hatte, und musste noch mehrere Male meinen Kommentar lesen und mir vor Augen halten. Das Ergebnis: NEIN. Ich schrieb: "parece mentira que lo único que hacemos es leer un artículo de una revista on-line, con un redactor que parece haber dormido, mientras que un reportero echó un hueso a una multitud de lectores fácilmente impresionados" - es ist fast nicht zu glauben, dass das Einzige was wir machen, ist einen Online-Artikel lesen, mit einem Redakteur der zu schlafen schien, während ein Reporter der einfach zu beeindruckenden Menge an Lesern einen Knochen zuwirft. Ausserdem sagte ich: "Al reportero: es que Ud. ha estado traduciendo mal y copiado algo, echandolo como una notícia séria? No se ha pensado que tal vez debería haber investigado aunque sea un poquito? O será que no ha encontrado alguien capaz de leer ingles, y se ha fiado de un traductor cualquiera? En cualquiera de los casos, como en la escuela: Ud. no ha hecho sus deberes! (lo cual se puede apreciar en la próxima media docena de puntos!)" - An den Reporter: haben Sie falsch übersetzt und etwas [einfach] kopiert, und es als eine seriöse Nachricht präsentiert? Haben Sie nicht gemeint, dass man hätte auch nur ein Wenig nachforschen sollen? Oder wird es wohl sein, dass Sie keine geeignete Person zum Englisch-lesen gefunden haben?, und einem beliebigen Übersetzer vertraut haben? In jeglichem dieser Fälle, wie in der Schule: Sie haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht! (was man in dem nächsten halben Dutzend Punkten zu erkennen vermag!).
FAZIT: in Paraguay gibt es sogar noch im 21. Jahrhundert keine richtige Meinungs- noch Pressefreiheit; zumindest keine richtige Tolleranz, Arbeitsmoral oder Arbeitsehre, wie die sensations- und verkaufslustige Zeitschrift ABC wieder hier bewiesen hat. Was meinen Sie hierzu? Haben Sie eine ähnliche Erfahrung gemacht? Stimmen Sie zu oder dagegen? Bitte schreiben Sie doch einen Kommentar dazu - DER wird auch nicht einfach gelöscht, denn nur bösartige, fremdenfeindliche, ausfallende und beleidigende Kommentare werden hier gelöscht! Noch viele liebe Grüsse aus San Bernardino, Carlos :)
Montag, 29. Oktober 2012
Startschwierigkeiten beim Oktoberfest SanBer 2012
Nun, liebe Leser:
Ich hatte mich bereits auf das nun wieder neuentdeckte Oktoberfest in SanBer gefreut. Speziell schon aufgrund meines Glücks eine der relativ teuren Eintrittskarten gewonnen zu haben. Ich begab mich frühzeitig zum "Country Club San Bernardino" und wollte mir schon gegen 18 Uhr die Vorbereitungen anschauen. Zu meiner Überraschung waren schon die meisten deutschen Warenverkäufer für den ersehnten Ansturm, von angeblich tausenden Besuchern, mit Brot und Würstchen gewappnet. Die Leute des Bierausschankes waren auch schon da , und deren Zelte und Theken schienen auch schon fertig. Die Dekorationen ershienen zwar auf dem ersten Blick ein wenig simpel, aber es sollte ja auch ein eher kulturell-zusammenbringendes Fest werden, und keinen Kulturschock verursachen. Alles war sauber, und nun war es auch schon 19 Uhr geworden. Das Tor schloss sich, und die ersten Eintrittskarten wurden verkauft und eingelöst.
Also, man hatte sich auch schon bei der anliegenden Strasse vergewissert, dass die fähigen Parkwächter auf unsere Autos,- für den Wert von 10.000.- Gs.-, auch aufpassen würden. Kam man nun zum Eingang, gab man sein Ticket zum entwerten ab, oder man konnte sich bequem eines für 40.000.- Gs. kaufen. Kurz darauf, ging man zum "Souvenir-Stand" und hatte die Auswahl zwischen einem Weissbierglas für 20.000.- Gs. (ohne Füllung) oder einem "Humpen" für 25.000.- Gs. (mit einer Füllung), nebst T-Shirts, Hüten und anderer teurer Memorabilia. Mit Geld wurde auch nicht gehandelt, denn man musste sich seine Tickets für Getränke und Essen, an einem Stand kaufen. Nach dem Ticketkauf ging man einfach nur zum gewünschten Stand , und liess sich seinen Bierseidel auffüllen oder die guten deutschen Speisen in die Hand drücken.
Für reichlich Sitzgelegenheit war auch gesorgt, denn man zählte ja auch mit einem Hauptambiente, wo die Tanzvorführungen und die Live-Musik spielen sollte, mit bestimmt über 250 Tischplätze. Draussen waren zwei grosse Festzelte mit Disco für die etwas jüngeren Besucher, mit Tisch- und Sitzgelegenheiten für bestimmt weitere 500 Leute. Ausschankzelte waren wohl auch bis zu einem Dutzend da, also, es schien alles gut geplant und eifrig vorbereitet zu sein.
Nun waren die ersten Besucher angekommen. Das Fest fing mit einem von zwei langen und nervenzermürbenden Stromausfällen an. Man verfluchte ein wenig die Ande und fragte sich warum ein so teurer und respektabler Klub kein Notstromagregat hatte, aber man versuchte sich nicht den ganzen Spass verderben zu lassen, und munkelte im dunkeln mit Bekannten Stimmen vor sich hin. Essen und Trinken stand ja schon kalt sagte man sich, und ging frohen Mutes auf den Ticketstand zu, wo einem dann gesagt werden musste, dass die Kassen noch nicht gebracht wurden, und dass die Tickets fehlten. Leider musste man nun über eine Stunde im dunkeln, ohne Licht, Musik, Trinken, Essen oder angenehmer Sitzgelegenheit, vor sich dahinkauern. Aber!; gegen 20:20 Uhr war es dann endlich soweit! Die Tickets waren da und die Kasse schien zu stimmen! Es war ja auch kein Beinbruch beim Kerzenschein und Handylicht sich in gebrochenem Spanisch oder gestammeltem Deutsch so einige Papierfetzen für das kühle Nass oder das leckere Essen, zu besorgen: "Es war halt romantisch!".
"Jetzt aber den Durst löschen!", sagte man sich, und rannte Richtung Ausschank, wo einige Gestalten hinter der Theke beteuerten, dass es nicht ihre Schuld sei, dass die Biersäulen nicht gingen, denn wir hatten ja keinen Strom! Also, egal; man rannte zurück zum Ticketstand, tauschte die teuren 10.000.- Gs. Tickets für etwas billigere 8.000.- Gs. Bons, und wechselte einfach den Schein für Brahma-Dosenbier, denn leider gab es ja nichts anderes! Wer nach den deutschen Bieren suchte, der konnte auch bei einem der Essensstände eine lauwarme "Cervisia" bekommen. Aber beim Teutates!; der Strom war wieder da! Und da gingen nun auch endlich die Zapfsäulen, zwar nur mit massig Schaum und warm wie Achselschweiss, aber es war nass!
Na gut. Jetzt konnte auch das ersehnte Oktoberfest beginnen. Es normalisierte sich sogar nach dem nächsten mindestens 30 minütigen Stromausfall! Die Musik verwandelte sich jetzt auch,- Dank der Volksliedergruppe "Die Lustigen Musikanten"-, in etwas relativ typisch deutsches, und wurde von der Tanzbesetzung,- ebenfalls aus Colonia Independencia-, mit heiterer Stimmung unterstützt. Leider traute sich keiner der Anwesenden den einen oder anderen Schritt auf der sorgfältig-vorbereiteten Parkettbühne zu wagen, aber man beobachtete, fotografierte und filmte mit grossem Interesse. In Sachen typischer Trachten waren leider auch nicht viele der Anwesenden überzeugend, aber der eine oder andere Enthusiast kam auch schon mit eigenem Hut oder Lederhose, oder entsprechend die Damen: mit Dirndl oder gefaltetem Rock. Zum Glück halfen die netten Organisatorinnen am Souvenirstand mit dem Verkauf von Hüten (á 40.000.- Gs.), was einige auch mit Wohlwollen berappten.
Weiterhin, konnte man verständlicherweise auch nicht mit dem Einzug der "Wiesnwirte" rechnen, aber der eine oder andere Besucher dachte schon, dass der Bürgermeister den bekannten Fassanstich,- wenn auch nur symbolisch-, machen würde; da fehlte aber leider das entsprechende Bier, denn leider wurde das "Brahma-Chopp" und das "Budweiser" nicht in den traditionellen Fässern geliefert, und die Brahma-Dosen waren wohl leider auch nicht das Wahre. Schade. Wie aber schon vorher erwähnt, konnte man sich einer Flasche lauwarmen Hefebieres bedienen, insofern noch nicht alle weggekauft waren. Die so typischen Attraktionen konnte man leider auch nicht anbieten, denn der Aufwand für das sonst doch mindestens 16-tägige Aufgebot des Oktoberfestes, welches leider in SanBer nur gerade 6-8 Stunden lief, war einfach zu gross.
Also gut; wollen wir doch einmal "die blanken Fakten" darlegen:
1- In Sachen Höhepunkte,- abgesehen vom Eintrittspreis von 40.000.- Gs.+10.000.- Gs. Parkgebühr-, konnte man nur die Darbietung der Musikanten und Tanzbesetzung aus Colonia Independencia zählen, denn es gab weder Einzug irgendwelcher "Brahma" oder "Budweiser" Wiesnwirte, Fassanstich des Oberbürgermeisters (noch eines "Intendente"), oder einen Trachtenzug.
2- Die Attraktionen blieben komplett aus.
3- Es gab keine,- wie angesagt-, Auswahl an deutschen Bieren, sondern nur amerikanisches oder inländisches Bier.
4- Das Essen und die Leckereien waren zwar überwiegend
deutscher Tradition (Dank einiger tüchtiger und treuer
Produzenten unserer Region, wie "Ralph"), aber, man wurde mit
dem Warten von über einer Stunde auf die Getränke- und
Essensbons, sehr hart auf die Probe gestellt!
Die meistgehörten Aussagen unter den Besuchern:
1- Es handle sich hier um "eine Abzocke", und der nächste Besuch "werde klar und deutlich ausgelassen".
2- Die Anwesenheit des Bürgermeisters wäre "angemessen" gewesen, aber Er musste wegen einer familiären Heirat, leider bis spät am Abend ausbleiben.
3- Man hätte mit wenigstens "einen ganzen Tag, so mit Frühschoppen, gerechnet", und nicht nur einige Stunden zwischen Nachmittag und den frühen Morgenstunden.
4- "Wo gibts denn sowas? Ein Oktoberfest und kein deutsches Bier?, nicht mal aus der Flasche?"
5- "Warum gibt es nur Bier, Cola und Wasser? War der Wein oder eine Weinschorle zu teuer?"
6- Haette man "die Organisation mit den Essens- und Bierbons"
nicht wenigstens pünktlich zum Beginn hinkriegen können?
Das letzte Wort, ohne irgendjemanden auch nur versuchsweise auf die Füsse treten zu wollen, ist privat, wie folgt: "Ich werde mich auch noch viele Jahre an dieses Fest erinnern können. Der Charme eines Oktoberfestes war sogar noch viel näher beim Frühschoppen in einem oder zwei der umliegenden Restaurants der Gegend, deutlicher spürbar, als bei uns in SanBer. Meine Freunde, Bekannte und Ich selbst waren so deutlich enttäuscht, dass es wohl das letzte Mal in der Geschichte dieses Jahrzehntes war, in dem wir beim Oktoberfest in SanBer waren. Unser Beileid an die wenigen Leute die sich doch so viel Mühe gegeben, und die Hoffnung bis zum Schluss nicht aufgegeben haben: Seid nicht traurig, denn es war doch schon eine einmalige Sache!"
Viele liebe Grüsse aus SanBer, Carlos
Geschrieben von Carl P. Sommerlad – Vereidigter Übersetzer N° 1.078 Deutsch-Spanisch. Folgen Sie unter www.sprachen-fuessler.blogspot.com, oder mail: carlphilipsommerlad@gmail.com – Tlf. 0982.87.85.64
Ich hatte mich bereits auf das nun wieder neuentdeckte Oktoberfest in SanBer gefreut. Speziell schon aufgrund meines Glücks eine der relativ teuren Eintrittskarten gewonnen zu haben. Ich begab mich frühzeitig zum "Country Club San Bernardino" und wollte mir schon gegen 18 Uhr die Vorbereitungen anschauen. Zu meiner Überraschung waren schon die meisten deutschen Warenverkäufer für den ersehnten Ansturm, von angeblich tausenden Besuchern, mit Brot und Würstchen gewappnet. Die Leute des Bierausschankes waren auch schon da , und deren Zelte und Theken schienen auch schon fertig. Die Dekorationen ershienen zwar auf dem ersten Blick ein wenig simpel, aber es sollte ja auch ein eher kulturell-zusammenbringendes Fest werden, und keinen Kulturschock verursachen. Alles war sauber, und nun war es auch schon 19 Uhr geworden. Das Tor schloss sich, und die ersten Eintrittskarten wurden verkauft und eingelöst.
Also, man hatte sich auch schon bei der anliegenden Strasse vergewissert, dass die fähigen Parkwächter auf unsere Autos,- für den Wert von 10.000.- Gs.-, auch aufpassen würden. Kam man nun zum Eingang, gab man sein Ticket zum entwerten ab, oder man konnte sich bequem eines für 40.000.- Gs. kaufen. Kurz darauf, ging man zum "Souvenir-Stand" und hatte die Auswahl zwischen einem Weissbierglas für 20.000.- Gs. (ohne Füllung) oder einem "Humpen" für 25.000.- Gs. (mit einer Füllung), nebst T-Shirts, Hüten und anderer teurer Memorabilia. Mit Geld wurde auch nicht gehandelt, denn man musste sich seine Tickets für Getränke und Essen, an einem Stand kaufen. Nach dem Ticketkauf ging man einfach nur zum gewünschten Stand , und liess sich seinen Bierseidel auffüllen oder die guten deutschen Speisen in die Hand drücken.
Für reichlich Sitzgelegenheit war auch gesorgt, denn man zählte ja auch mit einem Hauptambiente, wo die Tanzvorführungen und die Live-Musik spielen sollte, mit bestimmt über 250 Tischplätze. Draussen waren zwei grosse Festzelte mit Disco für die etwas jüngeren Besucher, mit Tisch- und Sitzgelegenheiten für bestimmt weitere 500 Leute. Ausschankzelte waren wohl auch bis zu einem Dutzend da, also, es schien alles gut geplant und eifrig vorbereitet zu sein.
Nun waren die ersten Besucher angekommen. Das Fest fing mit einem von zwei langen und nervenzermürbenden Stromausfällen an. Man verfluchte ein wenig die Ande und fragte sich warum ein so teurer und respektabler Klub kein Notstromagregat hatte, aber man versuchte sich nicht den ganzen Spass verderben zu lassen, und munkelte im dunkeln mit Bekannten Stimmen vor sich hin. Essen und Trinken stand ja schon kalt sagte man sich, und ging frohen Mutes auf den Ticketstand zu, wo einem dann gesagt werden musste, dass die Kassen noch nicht gebracht wurden, und dass die Tickets fehlten. Leider musste man nun über eine Stunde im dunkeln, ohne Licht, Musik, Trinken, Essen oder angenehmer Sitzgelegenheit, vor sich dahinkauern. Aber!; gegen 20:20 Uhr war es dann endlich soweit! Die Tickets waren da und die Kasse schien zu stimmen! Es war ja auch kein Beinbruch beim Kerzenschein und Handylicht sich in gebrochenem Spanisch oder gestammeltem Deutsch so einige Papierfetzen für das kühle Nass oder das leckere Essen, zu besorgen: "Es war halt romantisch!".
"Jetzt aber den Durst löschen!", sagte man sich, und rannte Richtung Ausschank, wo einige Gestalten hinter der Theke beteuerten, dass es nicht ihre Schuld sei, dass die Biersäulen nicht gingen, denn wir hatten ja keinen Strom! Also, egal; man rannte zurück zum Ticketstand, tauschte die teuren 10.000.- Gs. Tickets für etwas billigere 8.000.- Gs. Bons, und wechselte einfach den Schein für Brahma-Dosenbier, denn leider gab es ja nichts anderes! Wer nach den deutschen Bieren suchte, der konnte auch bei einem der Essensstände eine lauwarme "Cervisia" bekommen. Aber beim Teutates!; der Strom war wieder da! Und da gingen nun auch endlich die Zapfsäulen, zwar nur mit massig Schaum und warm wie Achselschweiss, aber es war nass!
Na gut. Jetzt konnte auch das ersehnte Oktoberfest beginnen. Es normalisierte sich sogar nach dem nächsten mindestens 30 minütigen Stromausfall! Die Musik verwandelte sich jetzt auch,- Dank der Volksliedergruppe "Die Lustigen Musikanten"-, in etwas relativ typisch deutsches, und wurde von der Tanzbesetzung,- ebenfalls aus Colonia Independencia-, mit heiterer Stimmung unterstützt. Leider traute sich keiner der Anwesenden den einen oder anderen Schritt auf der sorgfältig-vorbereiteten Parkettbühne zu wagen, aber man beobachtete, fotografierte und filmte mit grossem Interesse. In Sachen typischer Trachten waren leider auch nicht viele der Anwesenden überzeugend, aber der eine oder andere Enthusiast kam auch schon mit eigenem Hut oder Lederhose, oder entsprechend die Damen: mit Dirndl oder gefaltetem Rock. Zum Glück halfen die netten Organisatorinnen am Souvenirstand mit dem Verkauf von Hüten (á 40.000.- Gs.), was einige auch mit Wohlwollen berappten.
Weiterhin, konnte man verständlicherweise auch nicht mit dem Einzug der "Wiesnwirte" rechnen, aber der eine oder andere Besucher dachte schon, dass der Bürgermeister den bekannten Fassanstich,- wenn auch nur symbolisch-, machen würde; da fehlte aber leider das entsprechende Bier, denn leider wurde das "Brahma-Chopp" und das "Budweiser" nicht in den traditionellen Fässern geliefert, und die Brahma-Dosen waren wohl leider auch nicht das Wahre. Schade. Wie aber schon vorher erwähnt, konnte man sich einer Flasche lauwarmen Hefebieres bedienen, insofern noch nicht alle weggekauft waren. Die so typischen Attraktionen konnte man leider auch nicht anbieten, denn der Aufwand für das sonst doch mindestens 16-tägige Aufgebot des Oktoberfestes, welches leider in SanBer nur gerade 6-8 Stunden lief, war einfach zu gross.
Also gut; wollen wir doch einmal "die blanken Fakten" darlegen:
1- In Sachen Höhepunkte,- abgesehen vom Eintrittspreis von 40.000.- Gs.+10.000.- Gs. Parkgebühr-, konnte man nur die Darbietung der Musikanten und Tanzbesetzung aus Colonia Independencia zählen, denn es gab weder Einzug irgendwelcher "Brahma" oder "Budweiser" Wiesnwirte, Fassanstich des Oberbürgermeisters (noch eines "Intendente"), oder einen Trachtenzug.
2- Die Attraktionen blieben komplett aus.
3- Es gab keine,- wie angesagt-, Auswahl an deutschen Bieren, sondern nur amerikanisches oder inländisches Bier.
5- Die anfängliche musikalische Stimmung mit den
brasilianischen Hits, wurde zum Glück einige Stunden nach Anfang
des Festes, durch "Die Lustigen Musikanten" zu einer deutschen
Tradition zurückerobert.
6- Zu Beginn wollte man die Tischplätze im Hauptgebäude für 10.000.- Gs. pro Person vermieten, aber man verwarf diesen Gedanken sehr schnell, als man merkte, dass der riesige Ansturm an Besuchern irgendwie ausblieb!
7- Der so teure und privilegierte Klub hatte leider keinerlei Notbeleuchtung noch Notstrom, und die Lichverhältnisse der Beleuchtung (als Ande uns wieder mit Strom bereicherte) erinnerten eher an eine schmuddelige Taverne, als an ein Oktoberfest.
8- Für Sicherheit schien aber gesorgt, denn bereits um 18:00
Uhr versammelten sich die lokale Polizei und ein Trupp von über
einem dutzend Polizisten der Caminera an beiden Extremen der
Hauptstrasse; denn, man wollte ja keine unnötigen Beschwerden
wegen des Ansturms an Autos, Bussen und dergleichen, bekommen.6- Zu Beginn wollte man die Tischplätze im Hauptgebäude für 10.000.- Gs. pro Person vermieten, aber man verwarf diesen Gedanken sehr schnell, als man merkte, dass der riesige Ansturm an Besuchern irgendwie ausblieb!
7- Der so teure und privilegierte Klub hatte leider keinerlei Notbeleuchtung noch Notstrom, und die Lichverhältnisse der Beleuchtung (als Ande uns wieder mit Strom bereicherte) erinnerten eher an eine schmuddelige Taverne, als an ein Oktoberfest.
Die meistgehörten Aussagen unter den Besuchern:
1- Es handle sich hier um "eine Abzocke", und der nächste Besuch "werde klar und deutlich ausgelassen".
2- Die Anwesenheit des Bürgermeisters wäre "angemessen" gewesen, aber Er musste wegen einer familiären Heirat, leider bis spät am Abend ausbleiben.
3- Man hätte mit wenigstens "einen ganzen Tag, so mit Frühschoppen, gerechnet", und nicht nur einige Stunden zwischen Nachmittag und den frühen Morgenstunden.
4- "Wo gibts denn sowas? Ein Oktoberfest und kein deutsches Bier?, nicht mal aus der Flasche?"
5- "Warum gibt es nur Bier, Cola und Wasser? War der Wein oder eine Weinschorle zu teuer?"
7- "Wo finde ich denn hier einen Mülleimer?"
8- "Muss ich denn andauernd rausgehen um mir ein Bier oder Würstchen zu holen?"
9- "An ein solches Oktoberfest werde ich mich noch lange erinnern können" (verstehe man wie man will!)
8- "Muss ich denn andauernd rausgehen um mir ein Bier oder Würstchen zu holen?"
9- "An ein solches Oktoberfest werde ich mich noch lange erinnern können" (verstehe man wie man will!)
Das letzte Wort, ohne irgendjemanden auch nur versuchsweise auf die Füsse treten zu wollen, ist privat, wie folgt: "Ich werde mich auch noch viele Jahre an dieses Fest erinnern können. Der Charme eines Oktoberfestes war sogar noch viel näher beim Frühschoppen in einem oder zwei der umliegenden Restaurants der Gegend, deutlicher spürbar, als bei uns in SanBer. Meine Freunde, Bekannte und Ich selbst waren so deutlich enttäuscht, dass es wohl das letzte Mal in der Geschichte dieses Jahrzehntes war, in dem wir beim Oktoberfest in SanBer waren. Unser Beileid an die wenigen Leute die sich doch so viel Mühe gegeben, und die Hoffnung bis zum Schluss nicht aufgegeben haben: Seid nicht traurig, denn es war doch schon eine einmalige Sache!"
Viele liebe Grüsse aus SanBer, Carlos
Geschrieben von Carl P. Sommerlad – Vereidigter Übersetzer N° 1.078 Deutsch-Spanisch. Folgen Sie unter www.sprachen-fuessler.blogspot.com, oder mail: carlphilipsommerlad@gmail.com – Tlf. 0982.87.85.64
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